Die Firma Norge Textilreinigung, Boxberg, mit Sitz in
Windischbuch erhielt als einer von neun Reinigungsbetrieben aus ganz
Deutschland den
„Goldenen Kleiderbügel" für ihr vorbildliches
Marketing Konzept. Der goldene Kleiderbügel ist die höchste
Auszeichnung für vorbildliche Reinigungsbetriebe und wird von der
Redaktion des Fachblatts „WRP Reinigungs praxis" in Zusammenarbeit
mit Vertriebsexperten der gesamten Reinigungsbranche ausgelobt.
Boxbergs Bürgermeister Christian Kremer vergab in einem einen
Festakt am gestrigen Dienstag symbolisch den ‚goldenen
Kleiderbügel", nachdem die eigentliche Preisverleihung bereits in
Hamburg erfolgte.
Martin Schwind, der Inhaber der Norge Textilreinigung,
Boxberg, hat für jeden Monat im Jahr ein Werbethema entwickelt. In
den jeweiligen Monaten sind saisonbedingt bestimmte Teile, wie
Mäntel, Pullover, Wohntextilien oder Gartenpolster für den Kunden
besonders preiswert. Die Werbung erfolgt dabei nicht nur über Flyer
oder Plakate, die Mitarbeiter in den Geschäften sprechen den Kunden
auch gezielt auf die Aktionen an.
„Sie und ihre Mitarbeiter können auf diesen Preis stolz
sein", meinte Bürgermeister Christian Kremer bei der Preisübergabe.
Er würdige nicht nur das Marketing- Konzept, sondern auch die
Leistung des Unternehmens. Kremer: „Werbung ist wichtig, ist aber
ohne qualitativ hochwertige Arbeit sicherlich nicht erfolgreich."
Die Stadt Boxberg könne sich glücklich schätzen, ein solches
Unternehmen zu haben. Weiter wies Kremer darauf hin, dass Martin Schwind einer
der ersten gewesen sei, der den strategischen Vorteil im
Gewerbegebiet Seehof mit der guten Verkehrsanbindung erkannt habe
und 1994 praktisch auf der „grünen Wiese" gebaut habe.
„Sie haben diese tolle Auszeichnung verdient", meinte Paul
Mendel von der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. „Ich hoffe, sie
sehen den Preis als Ansporn, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen,
um weiter in der Erfolgsspur zu bleiben.
‚Ich bin stolz auf diesen Preis", meinte Firmeninhaber
Martin Schwind. ‚Er ist die Anerkennung für unsere qualitativ gute
Arbeit, die ohne das Engagement meiner Mitarbeiter nicht möglich
wäre." Schwind ging kurz auf die Entwicklung der Reinigungsbranche
nach dem Krieg ein, die in den 60ern eine Orientierung zu vielen
Filialen notwendig machte, ehe in den 80ern eine erneute
Umorientierung zum Zentralbetrieb mit angegliederten Filialen
erfolgte.